Als ich dann am Donnerstag Morgen schon wieder nach Perth aufbrechen musste, wusste ich nicht mehr wo mir der Kopf steht. Ich war voellig aufgeloest und hatte keine Ahnung, wie ich das Ganze schaffen sollte... Ich brauchte dringend Therapie... Und die bekam ich dann auch.
Schon als ich bei der Uni ankam, sah ich, dass der Gumtree, an dem ich immer vorbeilaufe, begonnen hat zu bluehen. Was fuer eine Pracht! Und das ist erst der Anfang!
Die Vorlesungen waren interessant, obwohl ich am liebsten geschlafen haette. Nach zwei Stunden hatte ich dann 2 Stunden Pause, weil ich mein Tutorial ja verschieben konnte. In dieser Zeit setzte ich mich nach draussen und schrieb an meiner Arbeit weiter.
Auf meinem Weg zur Bibliothek lief ich wie gewoehnlich durch die Uni, aber mit ganz anderen Augen... Mir wurde klar, dass ich keine Therapie brauche. Ich musste nur meine Augen oeffnen. Und was habe ich gesehen? Gottes Schoepfung ueberall! Mein Herz mit unermesslicher Dankbarkeit und meine Sorgen waren leichter. Nicht weg aber ich wusste, dass wir das mit Gottes Hilfe schaffen werden!
Um 19:00 Uhr, als die Uni fertig war, holte ich mir ein RedBull und machte mich auf den Weg. Mehr als die Haelfte des Weges plauderte ich mit Georgia am Telefon, weil sie auch gerade mit dem Auto unterwegs war und dann wars nur noch ein Katzensprung, bis ich zu Hause war.
Zu Hause waren ausser Samantha noch alle wach und konnten es gar nicht erwarten, mir die "Gritibaenz-Osterhasen" zu zeigen, die sie gebacken hatten. Und der Zopf fuer Freitag war auch schon parat.
Dieser Blog ist ziemlich oft ziemlich einseitig, weil ich praktisch nur aus meiner Sicht schreibe. Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass Roland nicht genauso seinen Beitrag leistet. Er macht das alles unglaublich gut. Ich glaube das Haus war nie so sauber, wenn ich zu Hause war und er backt und malt mit den Kids und so weiter. Und ich weiss, was das fuer eine Arbeit ist. Also einfach nicht, dass jemand das Gefuehl hat, ich mache das alles im Alleingang. UEBERHAUPT NICHT.
Ich wollte dann eigentlich meine Arbeit noch fertig machen, damit ich dann das Wochenende frei habe, aber ich merkte schnell, dass ich dazu nicht mehr im Stande war. Ich musste dringend schlafen...



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